Motorschaden in Marokko

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willimaja
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon willimaja » Di 8. Mai 2018, 06:27

Hallo Michael,

super :meinung: das ist doch wenigstens ein Trost fĂŒr den vermasselten Urlaub. Finde ich echt klasse von Honda :danke!:

Gruß Uwe
:mrgreen: Africa Twin Adventure Sports. :mrgreen:

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Travel@Gravel
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Travel@Gravel » Di 8. Mai 2018, 08:41

Meinen GlĂŒckwunsch :geil:

Ich hĂ€tte nicht erwartet, dass Honda die Reparaturkosten dieses an sich selbstverschulteten Schaden ĂŒbernimmt.

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Midlifecrisix
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Midlifecrisix » Di 8. Mai 2018, 19:40

:thumb:

Wow bin positiv ĂŒberrascht!

at2017
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon at2017 » Di 8. Mai 2018, 21:37

..da sieht man mal wieder was es ausmacht wenn der HĂ€ndler hinter der Sache steht...
:laola1: :Laola2: :laola1: :Laola2: :laola1:

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elbotanico
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon elbotanico » Mi 9. Mai 2018, 14:00

Super Michael, Gratuliere. Hat die Geschichte doch ein happy End :-). Deine Ferien sind da vorbei, aber ein super Lagerfeuer Geschichte :thumb:

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Kastenfrosch
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Kastenfrosch » Do 10. Mai 2018, 11:26

Danke Euch! :thumb:

Kurzer Hinweis noch zu "selbstverschuldet":

Passiert ist das auf einer steinigen Piste in der marokkanischen Hamada.
Distanz der Strecke war ca 80 Km, Durchschnittsgeschwindigkeit unter 20 Km/h.
Maximalspeed weniger als 40 Km/h - und so "schnell" bin ich nur sehr kurz gewesen.

Das kann also jedem passieren, der auch nur kurz ĂŒber einen Feldweg fĂ€hrt...

Ich war alleine unterwegs, deswegen ultra-vorsichtig und sehr langsam.

"Selbstverschuldet" wĂŒrde ich sagen, wenn ich Rallye-mĂ€ĂŸig unterwegs gewesen wĂ€re.

Ich denke das Problem sind die gummierten OberflÀchen von Ritzel und WeDi. Da kann der Stein klemmen ohne gleich wieder rauszufallen.
Bei der alten AT war das Sicherungsblech vor dem WeDi und hÀtte das vermutlich verhindert.

Ein nicht gummiertes Ritzel wÀre auch eine Lösung, wegen der damit verbundenen GerÀuschentwicklung aber wohl nicht legal.

Ich habe mir jetzt die Ritzelabdeckung von Boano bestellt, dann sieht man zumindest besser, was sich da so rumtreibt ;)

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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Axel » Do 10. Mai 2018, 12:19

Das wÀre mir zu gefÀhrlich. Was da alles zwischen Ritzel und Kette landen kann.

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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon ManfredK » Do 10. Mai 2018, 12:22

Kastenfrosch hat geschrieben:...."Selbstverschuldet" wĂŒrde ich sagen, wenn ich Rallye-mĂ€ĂŸig unterwegs gewesen wĂ€re.


Bei der alten AT war das .....



"Selbstverschulden" ist das falsche Wort - Fremdeinwirklung wĂ€re korrekt - also kein Fehler der durch Werkarbeit oder Werkmaterial verursacht wurde wie z.B. ein durch Steinschlag beschĂ€digter KĂŒhler.
Das Honda trotzdem Kulanz gewĂ€hrt hat, ist daher schon ĂŒberraschend. Aber natĂŒrlich fĂŒr dich als geschĂ€digten doch recht positiv.

Die alte AT hat ein vertikal geteiltes GehĂ€use, da kann jeder Dorfschmied ohne öffnen des GehĂ€uses von außen den WeDI tauschen - konstruktiv so bei Honda CRF mit horizontal geteiltem GehĂ€use nicht vorgesehen/möglich. Die Aufgabe des Sicherungsbleches fĂŒr den WeDI ĂŒbernimmt bei Honda seit gefĂŒhlten 1000 Jahren die Sicherungsnut am WeDi. Und das ohne Probleme.

Einen Schaden wie er bei dir aufgetreten ist, habe ich auch in meiner gesammten Laufbahn weder gehört noch gesehen..... vielleicht deswegen auch die positive Kulanzentscheidung durch Honda.

Ein GlĂŒcksritter bist du aber ohnehin....(Lotto spielen!!) - einen genau passenden Stein zu suchen, zu finden und vom Hinterrad an genau diese Stelle schleudern lassen.

Einen solchen Schaden könnte man vermutlich mit einer Kettenschutzerweiterung https://sw-motech.com/bike/HONDA/CRF100 ... 036082.htm wirksam verhindern.

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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Kastenfrosch » Do 10. Mai 2018, 13:54

ManfredK hat geschrieben:Die alte AT hat ein vertikal geteiltes GehĂ€use, da kann jeder Dorfschmied ohne öffnen des GehĂ€uses von außen den WeDI tauschen - konstruktiv so bei Honda CRF mit horizontal geteiltem GehĂ€use nicht vorgesehen/möglich. Die Aufgabe des Sicherungsbleches fĂŒr den WeDI ĂŒbernimmt bei Honda seit gefĂŒhlten 1000 Jahren die Sicherungsnut am WeDi. Und das ohne Probleme.


Die neue CRF 450 hat, wie die alte AT, ein vertikal geteiltes GehĂ€use. Man kann den WeDi von außen wechseln.
Scheint mir besser geeignet fĂŒr eine Enduro.

In meinem Fall hĂ€tte das aber trotzdem nichts genĂŒtzt. Der Stein hat die HĂŒlse auf der Nebenwelle ebenfalls stark beschĂ€digt.
Ein Öffnen des Motors war daher eh unumgĂ€nglich.

Am BMW X1/X3/X5 Getriebe wird wohl ein WeDi mit gleichen Abmessungen (und glatter Außenkontur) verbaut.
Diesen könnte man mitnehmen (oder schicken lassen), fĂŒr eine notdĂŒrftige Reperatur auf großer Reise.

Ich möchte trotzdem gerne weiterhin mit meiner CRF1000 Schotter-Reisen machen. Deswegen mache ich mir Gedanken,
ob ich da etwas nachbessern kann.
Die von dir verlinkte Kettenschutz-VerlÀngerung wÀr' auch ne Idee.

Danke jedenfalls nochmal, fĂŒr deine UnterstĂŒtzung bei der Sache! :danke!:

..Lottospielen war auch mein erster Gedanke - war leider nix :lol:
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Reiseendurist » Do 10. Mai 2018, 15:40

ManfredK hat geschrieben:Einen solchen Schaden könnte man vermutlich mit einer Kettenschutzerweiterung https://sw-motech.com/bike/HONDA/CRF100 ... 036082.htm wirksam verhindern.


Das dachte ich mir auch als ich von Michas Pech und der zugehörigen Ursache gelesen habe. Drei Tage spĂ€ter hatte ich so ein Teil am Moped - obwohl die Chance wohl seeehr gering ist, sich solch ein Steinchen einzufangen. Zumal wenn man wie ich ausschließlich Strasse fĂ€hrt... :ups:
Viele GrĂŒĂŸe Holger

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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Travel@Gravel » Do 10. Mai 2018, 17:21

ManfredK hat geschrieben:
Kastenfrosch hat geschrieben:...."Selbstverschuldet" wĂŒrde ich sagen, wenn ich Rallye-mĂ€ĂŸig unterwegs gewesen wĂ€re.


Bei der alten AT war das .....



"Selbstverschulden" ist das falsche Wort - Fremdeinwirklung wĂ€re korrekt - also kein Fehler der durch Werkarbeit oder Werkmaterial verursacht wurde wie z.B. ein durch Steinschlag beschĂ€digter KĂŒhler.


Naja, wenn wir Wortklauberei betreiben wollen: ich schrieb den kleinen Zusatz "an sich", was auch "eigentlich" bedeutet; ich meine damit, dass es nicht ein klassischer Garantiefall ist wie z.B. die Schaltarmatur, sondern ein Ereignis wie z.B. ein Plattfuss. Das ist "an sich" auch "selbstverschuldet", kann man auch als "Pech gehabt" abtun.

NatĂŒrlich freut es mich, dass dieser Schaden von Honda ĂŒbernommen wurde. :thumb:

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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon Kastenfrosch » Do 10. Mai 2018, 18:02

Es ging mir nicht um deinen Kommentar.
Ich wollte nur allgemein feststellen, dass der Schaden nix mit Rallye oder Hardenduro Fahrstil etc zu tun hatte.

Dieser Schaden, wie auch mein Riß im Generatordeckel im Jahr zuvor, sind bei absolut touristisch-entspannter Fahrweise passiert.

Irgendwie ziehe ich solche Sachen magisch an :roll:
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Re: Motorschaden in Marokko

Beitragvon countrybiker » Di 15. Mai 2018, 14:22

Hallo,

der Platz um das Ritzel herum ist immer wieder gut fĂŒr Entdeckungen. Beim ersten Reinigen steckte dort im Fett und Dreck eine Schraube, heute beim Reinigen fand ich einen Stein, der da festklebte. Siehe Foto.

Gruß Meinhard
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